Stauden

Stauden & Sträucher die schattige Standorte bevorzugen.

Als Stauden werden krautige und mehrjährige Pflanzen bezeichnet, die am Ende ihrer Vegetationsperiode oberirdisch absterben.

Der Lebensbereich von Stauden kann ganz unterschiedlich sein

Perennierende Pflanzen leben in den Bereichen: Gehölz, Gehölzrand, Freiflächen, Steinanlagen, Alpinum, Beet, Wasserrand und Wasser. Diese Bereiche werden noch in weitere Unterbereiche eingeteilt die vor allem auf die Boden- und Lichtverhältnisse abzielen. Viele Stauden kann man in mehreren Lebensbereichen einsetzen, da sie gewisse Toleranzen aufweisen.

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Stauden & Sträucher für den schattigen Bereich

Der Frauenmantel „Alchemilla mollis“ blüht gelbgrün zwischen Juni und Juli. Er wird gerne bei der Unterpflanzung von Gehölzen verwendet und ist sehr anspruchslos. Die Funkie oder „Hosta“ ist einer der bekanntesten Vertreter der Schattenstauden. Sie kommt ursprünglich aus Japan, China und Korea. Hauptsächlich wird sie als Bodendecker und Blattschmuckstaude eingesetzt. Es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Zeichnungen. Leider sind sie bei Schnecken sehr begehrt. Bergenien wachsen niedrig und bilden gerne Gruppen. Sie sind immergrün und haben attraktive Blütenstände im Frühling. Ihr Ursprung lieg im Zentral- und Ostasiatischen Raum. Die Bergenie kommt mit wenig Wasser aus und kann von schattigen bis sonnigen Standorten verwendet werden.

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Unser Staudensortiment wird jährlich leicht verändert.

Die angeführten Stauden sind nur Beispielhaft für unser Sortiment zu verstehen. Unser Angebot ist sehr vielfältig und würde den Rahmen hier sprengen. Jedes Jahr versuchen wir einzelne Arten gegen andere zu tauschen, damit sich das Sortiment etwas durchmischt. Alle Stauden werden mit einem Bildetikett versehen und sind mit den wichtigsten Informationen bedruckt.

Gedanken zur Schattenseite des Gartens

Falls man sich für eine Staudenbepflanzung im Garten entschließt, ist es gut die einzelnen Bereiche des Gartens zu kennen. Das Mikroklima kann sehr divers sein. Die Sonneneinstrahlung ist ein wichtiges Kriterium bei der Staudenwahl. Eine Mischbepflanzung mit einjährigen Beetpflanzen erscheint sinnvoll, da diese oft bis spät in den Herbst durchblühen.

Manche Stauden ziehen nach dem Verblühen schnell ein, andere wiederum bleiben bis zum Frost als Strukturpflanze erhalten. Blühstauden wie Phlox, oder Blattstauden wie Hosta kann man Jahrzehnte im Garten halten. Mit den Jahren erhöht sich oft auch deren Platzbedarf, darum ist es wichtig sich schon im Vorhinein Gedanken über die eigene Gartengestaltung zu machen.

Anders als Sträucher und Bäume verholzen sie nicht, beziehungsweise nur sehr wenig. Ihre Überwinterungsorgane werden unterschieden in Rhizome, Knollen, Zwiebeln und andere Wurzelspeicherorgane. Zum Teil befinden sich diese deutlich unter der Oberfläche. Aus Überwinterungsknospen treiben die Stauden in der nächsten Vegetationsperiode wieder aus.

Jede Staudenart hat ihren eigenen Blühzeitpunkt, auf den man bei der Bepflanzung im Garten Rücksicht nehmen sollte, um größere Blütenlosen Flächen zu vermeiden. An Stauden hat man viele Jahre eine Freude.

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