Valentin

Der Valentinstag wurde seit den 1950er Jahren in Europa populär.

Der Tag, so wie wir ihn heute begehen, wurde in der Nachkriegszeit von den US-Amerikanern in Deutschland etabliert.

Am beliebtesten ist der Blumenstrauß

Der mit Abstand am häufigsten geschenkte Artikel ist der Blumenstrauß. Besonders rote Rosen sind gefragt, die weltweit verschifft und angeboten werden. So gut wie alle Schnittblumen in Europa werden von der Blumenbörse in Aalsmeer in den Niederlanden verteilt. Davon sind zwei Drittel Rosen. Gerne geschenkt werden auch geschmückte Gefäße mit Frühlingsboten. Tulpen strahlen mit Narzissen in den schönsten Farben. Cyclamen und Primeln versprühen ihren Duft. Ein tolles Sortiment an Gerbera wird in den Sträußen verarbeitet. Mittlerweile ist es nicht unüblich einen Tag vor, oder nach dem Valentinstag seine/ihren Liebste/n zu beschenken. Das Einkaufserlebnis ist natürlich entspannter. Da immer fertig gebunden Sträuße vorrätig sind, haben es kurz Entschlossene oder Vergessliche ganz einfach.

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Der heilige Valentin

Da es mehrere frühchristliche Heilige mit Namen Valentinus gab, wird vermutet, dass es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt. Valentin von Rom starb um 269 denn Märtyrertod, da er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war und Gottesdienste für Christen feierte. Er soll laut Überlieferung
den getrauten Paaren auch Blumen aus seinem eigenem Garten als Geschenk überlassen haben.

Bischof Valentin von Terni starb ebenfalls den Märtyrertod und wird heute als Patron der Liebenden verehrt. Der Todestag von Valentinus wird als 14. Februar überliefert. Ob es sich allerdings tatsächlich um ein und dieselbe Person handelt, bleibt weiterhin unklar.

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Valentinstag

Bekanntheit erlangte der Valentinstag durch die verstärkt einsetzende Werbung der Süßwarenindustrie und Floristik.

Die europäischen Bräuche zum Valentinstag, die eine besondere Verbindung zum Frühling und zum Heiligen haben, sind mittlerweile ins Hintertreffen geraten. Mehrheitlich übernommen wurde die angloamerikanische Version, die sich auf die Romantik fokussiert hat.

Die Verbindung zur romantischen Liebe

Chaucers Gedicht „Parlament der Vögel“ im 14. Jahrhundert enthält als eines der ersten einen Bezug zum heiligen Valentin: „Es geschah am Valentinstag / Als jeder Vogel kam, um seinen Partner zu wählen“.

Es gibt zwar keine Belege, jedoch wird vermutet, dass eine Verbindung zwischen Chaucers Gedicht und dem römischen Fest der Lupercalien, ein antiker Fruchtbarkeitsritus, besteht. Der 14. Februar als Fest der Liebe wird angeblich als erstes in einer Charta von König Karl VI erwähnt.

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