Gurken

Ob im Gewächshaus oder Freiland, wie man es möchte und kann.

Die Gurke (Cucumis sativus) dürfte vermutlich aus Indien stammen und gehört zu den Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae). Auf der ganzen Welt mittlerweile ein wichtiges Nahrungsmittel.

Hoch hinaus oder am Boden geblieben

Grundsätzlich sind Gurken einjährige Pflanzen, die zunächst noch am Boden bleiben. Ihre Blätter sind oft stark behaart und wirken daher äußerst rau. Je nach Sorte können sie bis zu 4m lange Triebe ausbilden. Die Salatgurke benötigt sehr rasch eine Rankhilfe, idealerweise ein Rankgerüst, da die Früchte zahlreich und sehr schwer werden können. Feldgurken hingegen bleiben kriechend am Boden und benötigen diese Hilfe nicht. Auch Essiggurken zählen zu den am Boden gebliebenen.

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Gurken in Hülle und Fülle

Sorten gibt es auch bei den Gurken mittlerweile mehr als genug und so ist wohl für Jeden etwas dabei. Sei es für das eigene kleine Gewächshaus oder doch im Freiland. In der Regel werden Salatgurken, also Schlangengurken im Gewächshaus kultiviert und Freilandgurken eben unter freiem Himmel. Salatgurken werden meist frisch gegessen, je nach Größe unterscheidet man Schlangengurken, Midi-Gurken und Mini-Snackgurken, welche besonders zum Naschen geeignet sind. Auch gelbe Sorten sind erhältlich, wem das grün zu gewöhnlich erscheint.

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Die Frucht der Gurke ist schon eine Besonderheit.

Botanisch gesehen gehört die Frucht der Gurke zu den Beeren. Da die Samen direkt im Fruchtfleisch angesiedelt sind, spricht man wie beim Kürbis von einer Panzerbeere.

Viel Frucht und kaum Kalorien

Die Gurke gehört zu den Nahrungsmitteln mit den wenigsten Kalorien. Durch ihren hohen Wassergehalt dienen sie auch als Durstlöscher. Trotzdem ist die Gurke reich an Vitaminen und Mineralstoffe. Wie etwa die Vitamine B, C und Vitamin E. Vor allem in der Schale befindet sich außerdem reichlich Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor.

Die Gurke ist auch basenreich, was helfen kann den Säure-Base-Haushalt im Körper zu regulieren. In Suppen oder auch in Säfte, im Salat sowieso, auch in Scheiben geschnitten auf den Augen, es gibt einige Verwendungsmöglichkeiten um an die wertvollen Inhaltsstoffe der Gurke zu gelangen.

Freilandgurken benötigen einen humosen, lockeren Boden und einen warmen und sonnigen Standort. Da Schlangen- bzw. Salatgurken einen noch höheren Wärmebedarf haben, werden sie fast ausschließlich in Gewächshäusern gezogen. Gerade zur Fruchtbildung benötigen Gurken große Mengen an Wasser.

Gurken benötigen auch reichlich Nährstoffe, daher ist neben frischen Kompost das Einbringen von Hornspänen und oder von biologischen Naturdünger sehr wichtig. Um die Seitentriebbildung zu fördern, wird bei Freilandgurken der Haupttrieb nach dem 5 bis 6 Blattpaar abgeschnitten.

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